CDU will Photovoltaik auf der MuK ausbauen
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion bringt mit ihrem Haushaltsantrag für 2027 den Ausbau der Photovoltaik auf der Musik- und Kongresshalle Lübeck voran. Dafür sollen 500.000 Euro investiert werden. Ziel ist es, künftig einen größeren Teil des benötigten Stroms direkt vor Ort zu erzeugen und damit die laufenden Energiekosten der MuK zu reduzieren.
Für die CDU ist die Investition deshalb nicht nur eine Frage der Energieversorgung. Gerade bei einem großen Veranstaltungs- und Kulturhaus wie der MuK müssen auch die dauerhaft anfallenden Betriebskosten im Blick behalten werden. Eigenerzeugter Solarstrom kann dazu beitragen, die Abhängigkeit von eingekauftem Strom zu verringern und die MuK bei ihren laufenden Kosten zu entlasten.
Jochen Mauritz, Aufsichtsratsvorsitzender der Lübecker Musik- und Kongreßhallen GmbH, erklärt: „Die MuK ist eines der wichtigsten Veranstaltungs- und Kulturhäuser unserer Stadt. Gleichzeitig müssen wir ihre laufenden Kosten im Blick behalten. Wenn wir einen Teil des benötigten Stroms künftig selbst erzeugen können, entlastet das die MuK dauerhaft. Deshalb ist es richtig, jetzt zu investieren und damit langfristig Energiekosten zu reduzieren.“
Vor der konkreten Umsetzung soll geprüft werden, welche Ausführung für die MuK am besten geeignet ist. Dabei stehen schwarze und silberfarbene Solarmodule zur Betrachtung. Insbesondere soll geklärt werden, welche Kapazitäten die jeweiligen Varianten ermöglichen. Erst auf dieser Grundlage soll die konkrete Ausführung festgelegt werden.
Der Haushaltsantrag geht dabei über die MuK hinaus. Ab 2028 sollen jährlich 500.000 Euro für Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden berücksichtigt werden. Damit soll der Ausbau der eigenen Stromerzeugung Schritt für Schritt auch auf weiteren geeigneten Gebäuden vorangebracht werden. Für die CDU gehören Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz zusammen.
Investitionen in Photovoltaik können langfristig laufende Energiekosten senken und zugleich den Ausbau erneuerbarer Energien voranbringen.